Einführung von Methoden und Verfahren des Projektmanagements

Projektmanagement ist aus der unternehmerischen Praxis von heute nicht mehr wegzudenken: Egal ob es sich um Großprojekte beim Bau von Industrieanlagen, Verkehrswegen oder Gebäuden handelt oder um Projekte zur Entwicklung neuer Produkte, zur Einführung von IT-Systemen, um Web- und Software-Projekte oder Marketing-Kampagnen – in jedem dieser Fälle können die Vorhaben nur mit einem wirkungsvollen Projektmanagement realisiert und zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden.

Weshalb Projektmanagement so wichtig ist, erkannt man, wenn man sich einige typische Problembereiche vor Augen führt, die in Projekten immer wieder zu beobachten sind. Dazu gehören etwa

  • Terminverschiebungen, d.h. das gewünschte Produkt bzw. Projektergebnis wird zu spät geliefert bzw. fertiggestellt,
  • Kostenüberschreitungen, d.h. das vorgegebene Budget wird nicht eingehalten,
  • Fehler in Zwischen- und Endergebnissen, wobei die Behebung der Fehler wiederum zusätzlich Zeit und Geld kostet, oder eine
  • unvollständige Festlegung bzw. eine falsche Priorisierung der Projektziele.

Genau an dieser Stelle setzt nun Projektmanagement an: Projektmanagement dient dazu, dass die genannten Probleme möglichst erst gar nicht auftreten oder zumindest die Auswirkungen dieser Probleme so gering wie möglich gehalten werden.

Auch wenn ein Projekt definitionsgemäß ein Vorhaben ist, welches durch die Einmaligkeit seiner Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, kommt jedoch unter Effizienz- und Qualitätsgesichtspunkten der Wiederholbarkeit bestimmter Abläufe und Aufgaben und damit der Standardisierung von Projektprozessen eine enorme Bedeutung zu. So lassen sich beispielsweise Produktentwicklungsprojekte nach einem gewissen immer wieder gleichen Ablaufschema organisieren, auch wenn der Projektgegenstand – also das zu entwickelnde Produkt – jedes Mal ein anderer ist.

Auch die Projektmanagement-Aktivitäten sind von ihrer Natur her in jedem Projekt ähnlich, auch wenn die Projektinhalte gänzlich unterschiedlich sind: Denn in jedem Projekt geht es zunächst um Zieldefinitionen und um Planungsaufgaben, sodann um die laufende Koordination der Projektarbeiten und die regelmäßige Überwachung des Projektfortschritts sowie die Überprüfung der Qualität der Arbeitsergebnisse.

Deshalb lohnt es sich sehr, in Unternehmen oder Bereichen, in denen Projekte ähnlicher Art wiederholt durchgeführt werden, ein Projektmanagement-System einzuführen, das für alle Projekte gültig und zwingend anzuwenden ist. Dieses PM-System besteht im Wesentlichen aus Methoden, Verfahren und Tools des Projektmanagements, die für den betreffenden Anwendungsbereich besonders geeignet und auf die Anforderungen der Projekte dieses Bereichs speziell angepasst sind.

Die nachfolgende Darstellung zeigt typische Merkmale von Unternehmen, die noch nicht über solch eine durchgängig angewandte PM-Methodik verfügen, sowie Lösungsansätze für die Etablierung eines PM-Systems und die Vorteile, die sich daraus ergeben:

Situation bei der Einführung eines Projektmanagement-Systems

Zu einem wirksamen Projektmanagement-System gehören deshalb insbesondere folgende Komponenten:

  • Erarbeitung einer adäquaten Standard-Projektablauforganisation mit Definition von Projektphasen und zu realisierenden Meilensteinen als wesentliche Zwischenergebnisse.
  • Festlegung, welche Organisationsform (Aufbauorganisation) generell bei der Projektabwicklung zur Anwendung kommen soll.
  • Definition von Kriterien für die Benennung von Projektleitern sowie Bestimmung der Zuständigkeiten und Kompetenzen der Projektleiter.
  • Beschreibung des Projektmanagement-Prozesses, also der wahrzunehmenden Aufgaben vor allem bei der Zielklärung, Projektplanung, Projektüberwachung und Projektsteuerung.
  • Bestimmung der im Projektmanagement-Prozess zu erzielenden Ergebnisse sowie deren inhaltliche und formale Beschreibung.
  • Festlegung der im Projektmanagement-Prozess zu verwendenden Methoden und Verfahren.
  • Auswahl eines geeigneten Projektmanagement-Tools zur Unterstützung der anfallenden Projektmanagement-Aufgaben insbesondere in der Planungsphase und beim Projektcontrolling.

Die Einführung eines Projektmanagement-Systems im Unternehmen erfolgt zweckmäßigerweise selbst als Projekt, damit die genannten Komponenten, aus denen das PM-System bestehen soll, systematisch konzipiert und geplant sowie effizient realisiert werden können. Besondere Bedeutung kommt hierbei der Schulung der Mitarbeiter zu, damit diese alle Bestimmungen und Festlegungen des PM-Systems kennen und die entsprechenden Aufgaben und Methoden sicher beherrschen. Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang, die im PM-System beschriebenen Methoden, Prozesse und Verfahren zunächst in ausgewählten Pilotprojekten zu trainieren und zu erproben, um deren Wirksamkeit und Akzeptanz zu testen und gegebenenfalls Nachbesserungen vornehmen zu können.

Die folgende Abbildung skizziert eine idealtypische Vorgehensweise in 5 Phasen bei einem solchen Projekt zur Einführung eines PM-Systems und beschreibt die wichtigsten Aufgaben, die während der verschiedenen Ablaufschritte anfallen:

Vorgehensweise bei der Einführung eines Projektmanagement-Systems

Vorgehensweise bei der Einführung eines Projektmanagement-Systems


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Einführung von Prozessen und Verfahren für eine effiziente Wettbewerbsanalyse in Unternehmen

Informationen über Wettbewerber sind für Unternehmen aus vielfältigen Gründen von großer Bedeutung. Vor allem wenn es darum geht, Wettbewerbsvorteile zu erringen, sind Kenntnisse über Produkte und Angebote oder auch der Ziele und Strategien von Konkurrenzunternehmen höchst bedeutsam. Entsprechend der Zielsetzungen und Verwendung der benötigten Informationen unterscheidet man taktische und strategische Wettbewerbs- bzw. Konkurrenzanalysen:

  • Bei der taktischen bzw. operativen Wettbewerbsanalyse stehen Analysen der Wettbewerbsfirmen und -Produkte bzw. -Services im Vordergrund, um Vorteile für das operative Geschäft zu gewinnen, etwa um im R&D-Prozess der Konkurrenz überlegene Produkte zu entwickeln oder um überzeugende Kundenargumente für den Vermarktungs-Prozess zu finden.
  • Bei der strategischen Wettbewerbsanalyse geht es hingegen mehr um Analysen der gesamten Wettbewerbssituation am relevanten Markt, um die eigene Marktposition zu bestimmen und daraus Rückschlüsse für die Wettbewerbsfähigkeit und deren Verbesserung zu erhalten.

Für die systematische und zielgerichtete Durchführung von Wettbewerbsanalysen in Unternehmen ist die Einrichtung geeigneter Prozesse und Verfahren erforderlich, was auch als Competitive Intelligence- oder kurz CI-System bezeichnet wird. Die nachfolgende Darstellung zeigt typische Merkmale von Unternehmen, die noch nicht über ein effizientes CI-System verfügen, sowie Lösungsansätze für die Etablierung eines solchen Systems und die Vorteile, die sich daraus ergeben:

Situation bei der Einführung eines Competitive Intelligence-Systems

Situation bei der Einführung eines Competitive Intelligence-Systems

Damit ein Competitive Intelligence-System optimal funktioniert und die jeweils benötigten Konkurrenzdaten und -analysen rechtzeitig und in der gewünschten Form an die betreffenden Zielgruppen bereitstellen kann, sind eine Reihe von Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Es müssen die verschiedenen Zielgruppen und deren Bedarf an Daten und Informationen über den Wettbewerb definiert werden.
  • Ergebnisse und Output von Wettbewerbsanalysen müssen inhaltlich und formal  beschrieben werden, wie also z.B. Unternehmensprofile von Konkurrenzfirmen oder Wettbewerber- und Produktvergleiche und die für diese Zwecke verwendeten grafischen Analysen und Auswertungen genau aussehen sollen.
  • Datenquellen müssen festgelegt werden, insbesondere wo und wie Daten und Informationen über den Wettbewerb erhoben werden sollen, um deren Aktualität, Genauigkeit und Relevanz sicherstellen zu können.
  • Neben der Datenerhebung müssen auch Prozesse für die weitere Analyse und Aufbereitung entwickelt sowie Verfahren für die Datenhaltung und laufende Pflege konzipiert und implementiert werden; dies betrifft vor allem auch die Einrichtung einer geeigneten Wettbewerber-Datenbank.
  • Im Hinblick auf die Bereitstellung der richtigen Informationen an die richtigen Zielgruppen zum richtigen Zeitpunkt müssen schließlich auch Verfahren für eine effiziente Kommunikation und Verteilung der Informationen eingerichtet werden.

Die Einführung eines Competitive Intelligence-Systems im Unternehmen erfolgt sinnvollerweise als Projekt, also systematisch geplant und methodisch umgesetzt, damit die genannten Voraussetzungen, die das CI-System erfüllen soll, zügig konzipiert sowie fundiert und effektiv realisiert werden können.

Die folgende Abbildung skizziert eine idealtypische Vorgehensweise in 5 Phasen bei einem solchen Implementierungsprojekt und beschreibt die wichtigsten Aufgaben, die während der verschiedenen Ablaufschritte anfallen:

Projekt zur Einführung eines Competitive Intelligence-Systems


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Strategietools jetzt auch auf der Plattform von business-wissen.de verfügbar

Die Internetplattform business-wissen.de vermittelt betriebswirtschaftliches Wissen und Managementtechniken. Auf business-wissen.de sind Werkzeuge für Organisation und Management zu finden, z.B. Anleitungen, Lösungshilfen, Arbeitsvorlagen oder Checklisten als vorgefertigte Word-, Powerpoint- und Excel-Dateien für die Aufgabenbereiche von Managern, Führungskräften und Arbeitsteams. Mit den Dateien zum Download können diese Zielgruppen etwa Pläne oder Präsentationen entwickeln und damit schnell und effizient Arbeitsergebnisse oder Konzepte erstellen.

Die Seite enthält auch eine Shop, in dem beispielsweise E-Books, Vorlagen, Excel-Tabellen, Checklisten und Formulare gekauft und sofort heruntergeladen werden können. Über diesen Shop sind seit kurzem auch zwei der Tools aus meinem umfangreichen Angebot an Strategietools verfügbar:

Industrieanalyse
Bei der Industrieanalyse werden gesamte Branchen oder Industriesektoren untersucht und die wichtigsten Firmenvertreter der Branche bzw. des Sektors in einer Art Marktportfolio dargestellt. Die zu analysierenden Kriterien werden dabei den zwei Kategorien “Vollständigkeit des Portfolios” und “Wettbewerbsstärke” zugeordnet, um eine Matrixdarstellung zu erzeugen.

Portfolioanalyse nach McKinsey
Portfolioanalysen gehören zu den besonders wirkungsvollen Instrumenten der Strategieanalyse und Strategieplanung. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Strategieinstrumente zählt die Portfolioanalyse nach McKinsey, bei der als internes Kriterium die Wettbewerbsstärke und als externes die Marktattraktivität herangezogen wird. Dementsprechend heißt die Darstellung auch Marktattraktivitäts-Wettbewerbsstärken-Matrix.

Sollte sich der Vertrieb der Strategietools über den Shop von business-wissen.de als erfolgreich erweisen, werde ich nach und nach auch weitere Tools aus den Bereichen Strategie-, Markt- und Wettbewerbsanalyse über diese Seite anbieten.


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Der Business Development Manager – eine wichtige Schnittstellenfunktion im Unternehmen

Verschiedene Studien und Umfragen, zum Beispiel der Universität Hohenheim, belegen, dass die Funktion des Business Development Managers zunehmend an Bedeutung gewinnt. Dies lässt sich unter anderem an der steigenden Nachfrage nach Business Development Managern, gemessen an der Zahl der Stellenausschreibungen für diese Position, an der vermehrten Etablierung eigenständiger Business Development-Abteilungen bzw. -Funktionen und Benennung hauptamtlicher Business Development Manager in Unternehmen ablesen.

Betrachtet man jedoch Stellenausschreibungen und Jobprofile für Business Development Manager genauer, so erkennt man recht schnell, dass für die Funktion Business Development keinerlei einheitliche Definitionen existieren. Vielmehr liegt ein differenziertes Berufsbild in einer Vielzahl von Varianten und mit breitem Aufgabenspektrum und anspruchsvollem Anforderungsprofil vor. Von Prof. Dr. Lutz Becker stammt dazu die treffende Bemerkung: “Das Berufsbild des Business Development Managers befindet sich heute dort, wo sich das des Controllers vor 40 Jahren befand: Am Anfang der Professionalisierung und Institutionalisierung.“

Dennoch lassen sich einige grundsätzliche und gemeinsame Merkmale in Stellenausschreibungen und Jobprofilen für Business Development Manager finden:

  • Es handelt sich hierbei um eine wichtige, in der Bedeutung zunehmende Schnittstellenfunktion in Unternehmen.
  • Der Business Development Manager kann als „Produktmanager für das gesamte Unternehmen“ bzw. eine Unternehmenseinheit (z.B. Business Unit) interpretiert werden.
  • In der Praxis hat Business Development eine starke Verknüpfung zur Unternehmensstrategie und zu marktbezogenen Funktionen.
  • Als Hauptaufgaben werden zumeist die Suche nach neuen Wachstumspotenzialen und die systematische Weiterentwicklung bestehender Geschäftsfelder genannt sowie die Erschließung neuer Marktsegmente und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.
  • Im Kern geht es dabei um das Erkennen von Markttrends, die Identifikation von Markt- und Marketing-Chancen, die Analyse von Kunden und Wettbewerbern sowie das Entwerfen konkreter Geschäftsmodelle und Umsetzungsstrategien.

Daraus ist ersichtlich, dass Business Development in der Praxis keine neue Bezeichnung für etablierte Bereiche wie Marketing, Strategie oder Innovationsmanagement ist, sondern eine grundsätzlich neue Funktion mit einer Kombination verschiedener Teilaufgaben aus bisherigen Bereichen. Das differenzierte Rollenverständnis des Business Development-Managers erfordert dabei eine hohe Interdisziplinarität, vielfältige Kompetenzen und umfangreiche Erfahrungen sowie eine profunde Qualifikation.

Analog zur fehlenden Begriffsdefinition gibt es jedoch auch noch keine standardisierte Ausbildung zum Business Development-Manager und kaum auf Business Development spezialisierte Trainingsangebote auf dem Seminar-Markt, verglichen etwa z.B. mit der großen Zahl von Vertriebstrainings oder Projektmanagement-Kursen. Eine standardisierte Ausbildung zum Business Development-Manager ist allerdings zwar wegen der Heterogenität des Berufsbilds und der Interdisziplinarität der Funktion schwierig, angesichts der zunehmenden Bedeutung der Funktion aber durchaus wichtig und erstrebenswert.

Legt man den Fokus auf Kernaufgaben und Kernkompetenzen eines Business Development-Managers, dann ist zumindest ein homogenes Basismodell für die Qualifizierung möglich, evtl. sogar ein Zertifizierungsmodell, vergleichbar zu heute üblichen Projektmanager-Ausbildungen. Ein solches Qualifizierungsmodell habe ich entworfen und darauf aufbauend ein Training für Business Development Manager entwickelt.

Dieses Seminar mit dem Titel “Der Business Development Manager” biete ich im Rahmen meines Trainingsprogramms für das strategische Marketing an:

Inhalte und Ablauf des Trainings “Der Business Development Manager”

Das Training besteht aus insgesamt acht Modulen, die standardmäßig auf zwei Seminartage verteilt sind. Je nach Kundenwunsch lassen sich die Inhalte natürlich auch um weitere Themen ergänzen und die Dauer entsprechend anpassen. Interessenten können das Produktblatt mit der Seminarbeschreibung auf meiner Webseite “Training und Coaching für das Strategische Marketing” aufrufen. Auf dieser Seite befindet sich auch ein Bestellformular, über das das Training angefragt werden kann.

 


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Etablierung von Instrumenten und Prozessen für eine effektive Marktanalyse

Um den Bedarf von Unternehmen an quantitativen Marktdaten zu decken, ist eine effektive Marktanalyse erforderlich, die in der Lage ist, benötigte numerische Werte zu Marktmengen, -preisen und -volumina für ganz unterschiedliche Zwecke bereitzustellen:

  • Strategische Zwecke, etwa für die Entwicklung von Unternehmens-, Produkt- oder Marketingstrategien,
  • Operative Zwecke, insbesondere für die Produktions-, Vertriebs- und Absatzplanung.

Effektive Marktanalyse bedeutet in diesem Zusammenhang, zur Unterstützung der genannten Aufgaben die notwendigen Marktdaten möglichst schnell und aktuell sowie in einer geeigneten Struktur zur Verfügung zu stellen.

Die nachfolgende Darstellung zeigt einige typische Probleme von Unternehmen, die noch nicht über eine effektive Marktanalyse verfügen, sowie geeignete Lösungsansätze und die Vorteile einer systematischen Marktdatenhaltung:

Ziele und Nutzen einer systematischen Marktdatenhaltung

Um die Anforderungen an eine effektive Marktanalyse sicherzustellen, müssen geeignete Instrumente und Prozesse in einem Unternehmen eingerichtet werden. Zur Ausstattung einer effektiven Marktanalyse bzw. Market Intelligence gehören dabei neben den personellen Ressourcen, also qualifizierten Mitarbeitern in ausreichender Zahl, insbesondere die folgenden Punkte:

1. Zugang zu qualitativ hochwertigen Datenquellen.
Dies sind vor allem Standardreports oder speziell in Auftrag gegebene Marktstudien von Marktforschungsinstituten und Industrieanalysten, besonders von solchen, die über spezifische Branchenerfahrungen verfügen.

2. Marktmodelle, die auf das eigene Portfolio und die Vermarktungsstruktur des Unternehmens angepasst sind.
Standardreports verwenden normalerweise eigens definierte Marktsegmentierungen, Regionalaufteilungen oder Detaillierungsstufen, die in der Regel nicht mit denjenigen in Einklang stehen, die eine Firma für ihre strategischen und operativen Zwecke benötigt, und können daher häufig nicht unmittelbar verwendet werden. Durch geeignete Marktmodelle können die Ausgangsdaten entsprechend den Anforderungen der Firma verarbeitet, für spezifische Zwecke aufbereitet und somit verschiedenen Zielgruppen des Unternehmens für deren Bedürfnisse nutzbar gemacht werden.

3. Marktdatenbank für eine systematische Speicherung und den bedarfsgerechten Abruf der Marktdaten.
Die Marktdaten müssen dazu in der passenden Struktur gespeichert werden und für die verschiedenen denkbaren Anwendungsfälle abrufbar sein, d.h. die Daten müssen schnell selektiert, aufbereitet und zielgerichtet bereitgestellt werden können. Bei den Strukturmerkmalen sind neben den bedienten Marktsegmenten vor allem Kundenbranchen, regionale Gesichtspunkte, Kundengrößenklassen sowie die Aufteilung in Produkt- und Servicemärkte zu berücksichtigen.

4. Standard-Auswertungen für konkrete, häufig wiederkehrende Aufgaben.
Bei regelmäßig durchgeführten Aufgaben, z.B. der jährlichen Strategieplanung, sind die Anforderungen an den Marktdaten-Input normalerweise bekannt und können durch Definition entsprechender Datenformate bereits im Vorfeld adressiert werden, etwa durch spezifische grafische oder tabellarische Darstellungen, die exakt die für die Erfüllung der Aufgabe benötigten Zahlen enthalten.

5. Standardisierter Prozess der Datenerhebung und -aktualisierung.
Dieser Prozess muss so konzipiert sein, dass er regelmäßig, z.B. jährlich, mit vertretbarem Aufwand wiederholbar ist und damit vor allem die Aktualität der Marktdaten garantiert. Der Einsatz eines Datenbanksystem unterstützt dabei die fortlaufende Pflege und Aktualisierung der Daten.

6. Kommunikationsprozesse zur effizienten Bereitstellung der Marktdaten.
Die Verteilung der Marktdaten im Unternehmen muss so gestaltet sein, dass bei bekannten und regelmäßig wiederkehrenden Anforderungen die erforderlichen Daten proaktiv an die entsprechenden Stellen geliefert und ansonsten individuelle Anfragen schnell, flexibel und bedarfsgerecht bedient werden können. Außerdem sollte durch Einrichtung entsprechender Verteiler die Verfügbarkeit neuer Daten, Studien, Analysen oder Auswertungen sehr zeitnah den betreffenden oder interessierten Stellen mitgeteilt werden.

Die Etablierung von Instrumenten und Prozessen für eine effektive Marktanalyse erfolgt sinnvollerweise als Projekt, also methodisch geplant und strukturiert umgesetzt. Die folgende Abbildung skizziert eine idealtypische Vorgehensweise in 4 Phasen bei einem solchen Implementierungsprojekt und beschreibt die wichtigsten Aufgaben, die während der verschiedenen Ablaufschritte auszuführen sind:

Vorgehen bei der Etablierung von Instrumenten und Prozessen für eine effektive Marktanalyse


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Kunden- und Management-Präsentationen – professionell gemacht und just in time geliefert

Ob Kunden- oder Managementpräsentationen, Vorträge für Konferenzen, Trainingsunterlagen, Dokumente für Geschäftsdurchsprachen oder für Projektbesprechungen – in allen diesen Beispielen lohnt sich die Inanspruchnahme professioneller Services bei der Konzeption und Erstellung der Unterlagen.

Denn die Nutzung solcher Präsentations-Services bietet Kunden bzw. Anwendern eine Reihe von Vorteilen:

  • Sie sparen Zeit und Kapazität, die sie sinnvoll in andere Aufgaben investieren können, beispielsweise für die Betreuung ihrer eigenen Kunden oder für Entwicklungs-, Marketing- und Vertriebs-Aktivitäten.
  • Sie erhalten Dokumente mit einer professionellen Gestaltung.
  • Sie erhöhen ihre Flexibilität, da solche Services in der Regel auch kurzfristig immer dann, wenn Bedarf besteht, schnell und effektiv, zur Not auch über Nacht oder am Wochenende, zur Verfügung stehen.

Meine Managementberatung Winfried Kempfle Marketing Services bietet im Bereich der Präsentations-Services folgende Dienstleistungen an:

  • Entwurf und Konzeption von Präsentationen, z.B. Layout, Struktur, inhaltliche Gliederung und Gestaltung.
  • Realisierung neuer Präsentationen, entweder nach Vorgaben durch Kunden oder nach eigenen Vorschlägen und Ideen.
  • Aktualisierung und Optimierung existierender Präsentationen, z.B. Versionsupdates, Erweiterungen, Einbau von Sondereffekten und Animationen, Formatanpassungen, Text- und Grafik-Optimierungen, Übersetzungen, etc.

Kunden schicken einfach ihre Entwurfsvorlagen, z.B. handschriftliche Skizzen, Kopien aus beliebigen Formaten, eine Materialsammlung etc., per Fax. Oder sie sprechen ihre Wünsche am Telefon oder bei einem persönlichen Treffen durch. Die Rücksendung der fertigen Präsentation erfolgt dann per E-Mail. Bei Bedarf kann auch ein Review – vor Ort oder telefonisch – gemeinsam mit dem Kunden durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass das Ergebnis auch wirklich dessen Vorstellungen entspricht.


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Formatvorlagen in Powerpoint und Excel für Strategieanalyse und Strategieplanung

Auf der Webseite meiner Managementberatung Winfried Kempfle Marketing Services finden Anwender zahlreiche praktische Formatvorlagen in Powerpoint und Excel, die für den Einsatz in Strategieprojekten, Strategieprozessen und in der Strategieberatung konzipiert wurden und sich dort auch sehr bewährt haben:

http://www.strategie-und-planung.de/tools.html

Diese sogenannten Strategietools unterstützen vor allem Aufgaben der Strategieanalyse, wie z.B. die Erstellung von Portfolioanalysen, Erfahrungskurven, Lebenszyklus-, SWOT-, Industrie- oder Marktattraktivitätsanalysen und viele weitere Instrumente der strategischen Planung.

Die Formatvorlagen sind gegen eine vergleichsweise geringe Lizenzgebühr erhältlich. Die Bestellung erfolgt ganz einfach über das Formular auf der jeweiligen Seite.

Falls bei Kunden der Wunsch besteht, erhalten sie auch persönliche Unterstützung in Projekten, in denen diese Formatvorlagen zum Einsatz kommen, zum Beispiel bei der Erarbeitung von Dokumenten im Rahmen von Strategieprojekten oder bei der Erstellung von Präsentations-Unterlagen.


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Projektmanagement-Training für Forschung & Entwicklung, Marketing, Vertrieb und Strategie-Abteilungen

Natürlich sollten auch Mitarbeiter beispielsweise in Forschung & Entwicklung, Marketing, Vertrieb und Strategie über ein fundiertes Verständnis von Projektmanagement-Methoden verfügen, damit sie Projekte in diesen Anwendungsbereichen zu einem erfolgreichen Ergebnis führen können. Aber es muss in diesen Fällen nicht unbedingt ein sündteurer und enorm zeitintensiver Zertifizierungslehrgang sein, um die Anwendung des Projektmanagements zu erlernen und somit die Vorhaben systematisch, zielorientiert und effizient abzuwickeln.

Genau auf die Anforderungen und Bedürfnisse von Projekten in diesen Aufgabengebieten zielt mein Projektmanagement-Training ab: In gerade einmal zwei Tagen lernen die Teilnehmer alle wichtigen Grundlagen sowie Methoden, Prozesse, Instrumente und Tools des Projektmanagements und wie diese in Projekten der eigenen Arbeitsumgebung erfolgreich angewandt werden, um die Projektziele erreichen zu können.

Anwendungsbeispiele, die im Rahmen dieses Trainingskonzepts behandelt werden, sind etwa Prozessschritte bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte oder die Planung und Realisierung von Marketingkampagnen oder auch die Erarbeitung und Implementierung von Unternehmensstrategien.

Das Projektmanagement-Training ist insbesondere für Inhouse-Schulungen geeignet und richtet sich speziell an folgende Zielgruppen in Unternehmen: Geschäfts- und Strategieverantwortliche, Business Development Manager, Produktmanager, Marketing-Manager, Markt- und Wettbewerbsanalysten, Geschäftsplaner und Controller.

Das Standardtraining kann dabei auf spezielle Wünsche von Kunden und die besonderen Anforderungen der Teilnehmer angepasst sowie durch ein Coaching der Teilnehmer in der ersten Zeit nach dem Training ergänzt werden, damit diese schnell den richtigen Einsatz der Methoden und Techniken in ihren jeweiligen Projektaufgaben lernen können.

Trainingsziele und -inhalte, zeitlicher Ablauf und angewandte Trainingsmethodik sind im Produktblatt zum Projektmanagement-Training beschrieben:

Trainingsziele und -inhalte, zeitlicher Ablauf und Trainingsmethoden

Produktblatt zum Training Projektmanagement

Weitere Informationen zu diesem und anderen Trainings sind auf meiner Webseite “Training & Coaching für das Strategische Marketing” übersichtlich dargestellt. Dort können Interessenten über das Kontaktformular auch die Trainings anfragen.


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Online Marketing in eigener Sache, Teil 3: Präsentationen auf Slide-Share

Auch die Bereitstellung von Präsentationen auf der Internet-Plattform SlideShare kann als Instrument im Rahmen des Online Marketings von Firmen genutzt werden. SlideShare ist eine sogenannte Web 2.0-Plattform zum Tauschen und Archivieren von Präsentationen, Dokumenten, Videos und Webinaren.

Auf dieser Plattform lassen sich Dokumente in vielen verschiedenen Formaten bereitstellen, insbesondere Powerpoint- und pdf-Präsentationen, die im Rahmen von Vorträgen, Konferenzen, Trainings, etc., verwendet werden. Der inhaltliche themenmäßige Schwerpunkt liegt daher zumeist auf Fachinformationen, aber auch auf Marketingmaterial, um Unternehmen oder dessen Produkte und Services zu präsentieren.

Auf meinem SlideShare-Account habe ich mittlerweile 86 Foliensätze und Dateien hochgeladen. Darunter befinden sich neben einem Unternehmenssteckbrief bzw. der Leistungsbeschreibung (Briefing Paper) auch Kurzpräsentationen zu meinen Schwerpunktthemen Strategieplanung, Strategiecontrolling, Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse und Projektmanagement. Den größten Teil stellen aber die Produktblätter dar, in denen meine Dienstleistungen in Consulting und Training beschrieben sind, sowie pdf-Versionen der Strategietools, die die Instrumente des strategischen Marketings zusammen mit einer Erläuterung der jeweiligen Methoden enthalten.

Von SlideShare werden Statistiken zur Verfügung gestellt, unter anderem mit der Zahl der Aufrufe und Downloads der gespeicherten Dokumente. Insgesamt wurden meine Dateien von SlideShare-Nutzern bereits etwa 120.000 Mal aufgerufen und knapp 500 Mal heruntergeladen. Die erfolgreichste Datei stellt dabei die Präsentation “Strategieprozesse in der industriellen Praxis” dar mit fast 10.000 Aufrufen, davon allein 75 im Verlauf der letzten Woche, und rund 35 Downloads. Unter den Tools ist die “Portfolioanalyse nach McKinsey” der Renner mit insgesamt über 8.300 Aufrufen und ca. 30 Downloads. Pro Woche werden im Schnitt etwa 500 bis 800 Präsentationen angeklickt und bis zu 10 Dateien heruntergeladen.

Auf meiner Website habe ich nun einen Link zu meinem SlideShare-Account eingerichtet, über den Besucher der Seite unmittelbar zu meinen hochgeladenen Präsentationen und Dateien gelangen können.


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Online Marketing in eigener Sache, Teil 2: YouTube-Kanal

Ein weiteres wichtiges Instrument, das im Rahmen des Online Marketings von Firmen genutzt werden sollte, ist ein YouTube-Kanal. Auf einem YouTube-Kanal lassen sich Videos bereitstellen, auf denen beispielsweise das Unternehmen oder die Produkte und Services präsentiert werden. Auch Fachinformationen können dort in Form von Video-Präsentationen anschaulich vermittelt werden.

Auf meinem YouTube-Kanal habe ich mittlerweile 22 Videos bereitgestellt, unter anderem auch ein Firmenportrait. Den Schwerpunkt bilden hier allerdings Video-Präsentationen zu meinen Fachthemen, in denen Methoden und Verfahren zu den Themen Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse, Projektmanagement und Strategieprozesse beschrieben und geschildert werden.

Das erfolgreichste Video ist eine Präsentation von ca. 22 Minuten Dauer zum Thema “Einführung in das Projektmanagement”, die bereits rund 5.500 Mal aufgerufen wurde. Die sogenannten Vollversionen zu den Themen “Einführung in die Marktanalyse” und “Einführung in die Wettbewerbsanalyse” wurden ebenfalls schon ca. 2.000 bzw. 1.500 Mal aufgerufen.

Auf meiner Website habe ich nun einen Link zum YouTube-Kanal eingerichtet, über den Besucher der Seite unmittelbar zu meinen Videos gelangen können.


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